Ein Regenradar ist ein Radar, das besonders zur Erkennung der Verteilung von Wassertröpfchen in der Erdatmosphäre verwendet wird. Es erzeugt Radarbilder für die Darstellung von Niederschlag in der Umgebung des Radars.
Das Regenradar sendet Mikrowellen (von ca. 3 cm Länge) aus und empfängt dann den Teil dieser Wellen, der auf seinem Weg durch die Atmosphäre auf regnende Wolken trifft und von diesen zurückreflektiert wird. Je mehr Wassertröpfchen eine Wolke enthält, desto mehr Mikrowellenstrahlung reflektiert sie in das Radar zurück (, d.h. je höher das Signal, desto mehr Niederschlag). Aus dem Zeitunterschied zwischen Senden der Strahlung und dem Empfang der zurückreflektierten Strahlung schließt man auf den Abstand der Wolken vom Radar.
Regenradar der Uni Bonn
Die folgende Animation stellt den Niederschlag der letzten 60 Minuten im Umkreis
von 50 Kilometern da.
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